Vortrag (16.01.2019): Gerd Köhler, „Wie alle Höhen, Tiefen, Weiten und Breiten zu messen seyn.“ Ein Streifzug durch die Geschichte der Landvermessung


Der OHG lädt herzlich ein zu einem

Vortrag am Mittwoch, 16. Januar 2019 um 19 Uhr im Netanya-Saal im Alten Schloss am Brandplatz.

Der erste Vortrag des Oberhessischen Geschichtsvereins Gießen (OHG) im neuen Jahr befasst sich mit der Geschichte der Landvermessung. Referent Gerd Köhler war langjähriger Mitarbeiter des Hessischen Landesamtes für Bodenmanagement und Geoinformation in verschiedenen Positionen. Seit Ende 2016 ist er im Ruhestand.

Practica des Landmessens: Darinnen gelehrt wirdt, wie man alle recht vnd krumseitige Land, Wäldt, Baumgärten vnd andere Felder, so wol mit hülff des quadranten, als ohne denselben messen soll ..., 1616 (Ausschnitt Titel). Quelle: LMU Universitätsbibliothek: urn:nbn:de:bvb:12-bsb10053860-1

Er unternimmt in seinem Vortrag eine Zeitreise über Tausende von Jahren und spannt den Bogen der Geschichte der Landvermessung von der Antike bis zur Gegenwart. An den Meilensteinen macht er jeweils halt und erläutert die Entwicklungsschritte der Landvermessung, betrachtet die unterschiedlichen Perspektiven.

Die Welt, der Himmel, die Erde, das Land und der Mensch – das sind die Blickwinkel, aus denen er Ursprünge und Methoden der Landvermessung betrachtet. Dabei geht er auf das technische Equipment, die Ergebnisdokumentation in Plänen und Karten sowie den gesellschaftlichen Sinn und Zweck der Landvermessung im zeitlichen Kontext ein. “Und am Ende der Zeitreise werden wir erkennen, dass unser Leben viel mehr Berührungspunkte mit der Landvermessung hat, als uns im Alltag gegenwärtig ist.“, so der Referent.

Auch Nicht-Mitglieder sind stets willkommen. Es wird kein Eintritt erhoben, Spenden sind willkommen.

Bitte beachten Sie auch unser aktuelles Vortragsprogramm.

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„Und in allen Gegensätzen steht ...

... – unerschütterlich, ohne Fahne, ohne Leierkasten, ohne Sentimentalität und ohne gezücktes Schwert – die stille Liebe zu unserer Heimat.“ (Kurt Tucholsky)